Amphibienhabitatanalyse - Elektrifizierung der Marschbahntrasse

Auftraggeber: Bio-Consult SH
Bearbeitungsjahr: 2026

Die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Westerland soll zur klimaneutralen Verkehrsachse der Westküste entwickelt werden. Im Zuge dessen überprüfte Biotope-Studio die entlang der Trasse gelegenen Sölle, Gräben und Kleingewässer im Raum Husum auf ihre Eignung als Amphibienlebensräume.

Insgesamt wurden rund 414 Gewässer erfasst und digital im Geoinformationssystem QField dokumentiert. Für jedes Gewässer, beziehungsweise jeden Gewässerabschnitt wurden, abhängig vom potenziellen Artenspektrum, spezifische Kartiermethoden festgelegt. Grundlage hierfür waren die geografische Lage, die Habitatausstattung sowie die artspezifischen Habitatansprüche der Amphibien.

Artenschutzfachbeitrag - Ersatzneubau Wohngebäude

Auftraggeber: Rackelhahn GmbH
Bearbeitungsjahr: 2026

Für ein Wohnbauvorhaben in Hamburg erstellte Biotope-Studio einen Artenschutzfachbeitrag zur Bewertung möglicher artenschutzrechtlicher Konflikte im Zuge eines geplanten Gebäudeabbruchs und Neubaus. Ziel der Untersuchung war die fachliche Prüfung potenzieller Auswirkungen des Vorhabens auf besonders und streng geschützte Tierarten gemäß § 44 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).

Hierfür wurden das Untersuchungsgebiet im Rahmen mehrerer Begehungen untersucht. Dabei wurdedas Gebäude, die Freiflächen und die Gehölze auf ihre Habitateignung hin untersucht. Potenzielle Quartier- und Niststrukturen wurden hinsichtlich ihrer Eignung für Brutvögel, Fledermäuse sowie weitere planungsrelevante Artengruppen bewertet. Ergänzend erfolgte eine Potenzialanalyse auf Grundlage aktueller Verbreitungsatlanten, des Hamburger Artenkatasters sowie einer detaillierten Habitatbewertung vor Ort.

Aufbauend auf der Ermittlung des potenziellen Artenspektrums wurde eine artenschutzrechtliche Konfliktanalyse durchgeführt. Dabei wurden mögliche Wirkfaktoren des Vorhabens, wie Gehölzentnahmen, Baustellenbetrieb, Flächeninanspruchnahme und Beleuchtung, den artspezifischen Habitatansprüchen gegenübergestellt und geeignete Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen entwickelt.

Durch die Artenschutzprüfung wird eine reibungslose und artenschutzkonforme Projektrealisierung gewährleistet und mögliche Konflikte frühzeitig gelöst.

Artenschutzrechtliche Überprüfung zur Entnahme von Gehölzen

Auftraggeber: Imken Immobilienverwaltung GmbH
Bearbeitungsjahr: 2026

Im Zuge einer geplanten Balkonerneuerung in Hamburg-Eimsbüttel führte Biotope-Studio eine artenschutzrechtliche Heckenbegutachtung durch. Im Rahmen der Untersuchung wurden die zur Rodung vorgesehenen Gehölze auf potenzielle Brutstätten und artenschutzrechtlich relevante Strukturen überprüft. Die Begutachtung erfolgte als fachliche Grundlage für die Umsetzung der behördlichen Auflagen im Zuge der geplanten Baumaßnahme. Biotope-Studio gewährleistete somit eine artenschutzkonforme Umsetzung der Baumaßnahme.

Artenschutzrechtliche Überprüfung zur Entnahme von Gehölzen

Auftraggeber: NEUE LÜBECKER Norddeutsche Baugenossenschaft eG
Bearbeitungsjahr: 2026

Im Zuge einer geplanten Fassadenerneuerung in Ratzeburg (Schleswig-Holstein) untersuchte Biotope-Studio die zu fällenden Gehölze um planungsrelavante Habitatstrkturen frühzeitig zu erkennen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf eine Nutzung der Gehölze durch Brutvögel. Eine frühzeitige Begutachtung von zu fällenden Gehölzen, dessen Ergebnisse dem Fällantrag beilegt werden, begünstigen einen posotiven Bescheid und beschleunigen Genehmigungsprozesse.